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Kulturringe im Kreis

Sie finden die Kulturringe und Ansprechpartner im Textanhang aufgelistet. 
                                            schl.-fl-neu-_amter-_29-12-06 

1. Vorsitzender
Siegfried Hoefer
24997 Wanderup
Tel.: (04606) 548
Tel.: pr.(04621) 819-10   
Fax: (04621) 81927
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2. Vorsitzender
Ilse Petersen
Wacholderweg 2,
24980 Schafflund
Symbol Telefon (04639) 7676
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Der Verband der Kulturringe im Landesteil Schleswig
wurde kurz nach Ende des 2. Weltkrieges gegründet. Mit seinen damals rund 100 örtlichen Kulturringen in den früheren Kreisen Flensburg-Land, Schleswig, Südtondern, Husum, Eiderstedt und Eckernförde hatte der Verband zunächst die Aufgabe, deutsche Kulturarbeit zu vermitteln. Dies geschah durch Vorträge, Lichtbildervorträge, Seminare und Kulturfahrten. 1972 wurde aus dem reinen Verbandsverein ein Mitgliederverein, dem nun fünf Kreiskulturringe, Eckernförde war zum neuen Kreis Rendsburg-Eckernförde gewechselt, sowie rund 70 Orts- und Amtskulturringe angehörten. Natürliche Personen konnten ebenfalls Mitglieder werden.

Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklung wurde der Verband der Kulturringe im Landesteil Schleswig zum 31.12.2000 aufgelöst. An seine Stelle trat der "Verband der Kulturringe – Kreiskulturring Schleswig-Flensburg e. V.". Organe sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Zurzeit hat der als Verein organisierte Verband 40 Mitglieder. Geleitet wird er von einem geschäftsführenden Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Dem Vorstand gehören zudem
zwei Beisitzer an.
Der Verband der Kulturringe und der ihm angeschlossenen Mitgliedseinrichtungen hat heute die Aufgabe, eine Vielfalt von kulturellen und weiterbildenden Maßnahmen anzubieten. Jeder Mensch soll in jeder Lebensphase die Möglichkeit haben, seine sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Kulturringe bieten Gelegenheit zur Kommunikation, zur Kompensation von Defiziten sowie zur Orientierung und Urteilsbildung im Sinne des lebenslangen Lernens und Weiterlernens. Der Verband der Kulturringe bietet selbst kein Programm an, er stellt das notwendige Forum für die gemeinsame Arbeit. Darüber hinaus übernimmt der Verband Vertretungsfunktion für die örtlichen Kulturringe nach außen. Zweimal jährlich erfolgt eine Programmzusammenstellung aller Weiterbildungsangebote im Kreis. Diese Zusammenstellung wird vom Verband in der Öffentlichkeit getragen.
Die Arbeit geschieht vorwiegend ehrenamtlich, lediglich Auslagen werden erstattet. Die Leiter der örtlichen Kulturringe bekommen in der Regel eine Aufwandsentschädigung auf der Basis von 1.00 bis 2.00 DM je Unterrichtseinheit. Die in Unterricht und Kursen eingesetzten Dozenten erhalten ein Honorar nach gemeinsam zwischen der Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg, den Volkshochschulen und Ortskulturringen formulierten Richtlinien. Für die Geschäftsführung erhält der Verein jährlich ca. 2.000 Euro von der Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg.
Als Kristallisationspunkte des dörflichen Kulturlebens sind die Kulturringe überall dort aktiv, wo es keine Volkshochschulen gibt. Das Einzugsgebiet der 29 örtlichen Kulturringe erstreckt sich im Kreis Schleswig-Flensburg somit auf ca. 65.000 Einwohner. Teilweise haben Gemeinden sogar Satzungen für deren Tätigkeit erlassen. Als Veranstaltungsorte stehen überwiegend Schulen und Gemeindehäuser zur Verfügung. Die Arbeit der Kulturringe genießt in den Gemeinden hohes Ansehen und wird auch durch den Zuschuss der Kulturstiftung entsprechend regional anerkannt und gewürdigt.
Die dem Verband angeschlossenen Kulturringe erhalten in der Regel von den Gemeinden einen Zuschuss von Euro je Einwohner. Darüber hinaus und hauptsächlich wird die Arbeit durch Teilnehmergebühren finanziert sowie durch den Zuschuss nach Unterrichtseinheit durch die Kulturstiftung, zurzeit rd. 3 Euro je Unterrichtseinheit.
Die jährlichen Auswertungen unterstreichen die Akzeptanz der örtlichen Kulturringe. Durchschnittlich nimmt jeder fünfte Bewohner an deren Kursen teil. Pro Jahr werden ca. 13.000 Teilnehmer gezählt. Im Jahr 2002 wurden 1.273 Kurse an 8.550 Abenden angeboten und 15.272 Unterrichtseinheiten wurden durchgeführt. Hinzu kommen Teilnehmer an weiteren kulturellen Veranstaltungen wie Dorfwochen, Theateraufführungen, Tagesexkursionen, mehrtätige Reisen sowie andere örtliche Veranstaltungen.
                                               
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